Zahnspange für Teenies
Sind alle bleibenden Zähne da – meist mit etwa 11 bis 13 Jahren – beginnt die klassische Zeit der festsitzenden Zahnspange. Für Jugendliche mit schweren Fehlstellungen ist sie im Rahmen der Gratis Zahnspange kostenlos. Hier erfahren Eltern und Teenager, was sie erwartet: vom Einsetzen der Brackets über Pflege und Sport bis zum Retainer.
Zahnspange für Teenager – das Wichtigste in Kürze
- Festsitzende Zahnspange: Brackets werden auf die Zähne geklebt und über einen Drahtbogen verbunden. Mit der Gratis Zahnspange gibt es hochwertige silberne Metallbrackets.
- Behandlungsbeginn vor dem 18. Geburtstag: Die Spange muss vor Vollendung des 18. Lebensjahres eingesetzt werden – je früher, desto besser lässt sich das Wachstum nutzen.
- Dauer: Üblich sind 1,5 bis 3 Jahre. Mit modernen, sanften Techniken dauert die Behandlung in den hier gelisteten Instituten durchschnittlich rund 19 Monate.
- Kontrollen: alle 6 bis 10 Wochen ein kurzer Termin. Lange Öffnungszeiten machen es schulfreundlich.
- Retainer inklusive: Nach der aktiven Behandlung hält ein Retainer das Ergebnis stabil – die erstmalige Anfertigung ist Teil der Gratis Zahnspange.
Hat das Kind im Alter von ca. 12 Jahren alle bleibenden Zähne, kann man Feineinstellungen beziehungsweise Korrekturen und Rotationen kleiner Fehlstellungen für ein möglichst perfektes Endergebnis vornehmen. Um Fehlstellungen bei den bleibenden Zähnen zu korrigieren, wird meist eine festsitzende Spange verwendet, dabei werden Ober- und Unterkiefer in Form gebracht.
Relativ häufig durchlaufen Kinder beide Behandlungsmethoden: Die abnehmbare Spange dient zunächst der Berichtigung der Kieferfehlstellung und die festsitzende Spange danach der Behebung der Zahnfehlstellung.
Bei Kindern und Jugendlichen ist eine Zahnregulierung besonders anspruchsvoll, weil sie sich noch im Wachstum befinden – gleichzeitig lässt sich genau dieses Wachstum für ein besonders gutes Ergebnis nutzen. Mit modernsten kieferorthopädischen Technologien und Methoden ist es möglich, Kindern und Teenagern ein gesundes und schönes Lächeln zu schenken. Achten Sie daher bei der Auswahl Ihrer Kieferorthopädie darauf, ob Kinder und Jugendliche ein Behandlungsschwerpunkt sind.

In drei Schritten zu einem gesunden Lächeln mit der Gratis Zahnspange
Der Weg zu einem gesunden und schönen Lächeln verläuft für Ihr Kind in nur drei einfachen Schritten:
- Beratungsgespräch Alles beginnt mit einem kostenlosen Beratungsgespräch. Dabei wird festgestellt, ob die Voraussetzungen für die Gratiszahnspange erfüllt werden.
- Records (Unterlagen) Die Zahn- oder Kieferfehlstellung wird detailliert mit modernsten Diagnostikmethoden wie digitalem Scan, Fotos sowie Fern- und Panoramaröntgen analysiert. Ergebnis ist ein umfassender Behandlungsplan, der festlegt, wie die Fehlstellung im Detail therapiert wird.
- Zahnregulierung Sie erhalten einen Termin, bei dem die Gratis-Zahnregulierung startet. Bei Jugendlichen mit bleibenden Zähnen erfolgt die Behandlung im Rahmen der Gratiszahnspange mit einer festsitzenden Zahnregulierung.
Feste Zahnspange: Was Teenager wissen wollen
Tut das Einsetzen der Brackets weh?
Nein. Die Brackets werden schmerzfrei auf die Zähne geklebt, es wird nicht gebohrt. In den ersten zwei bis drei Tagen nach dem Einsetzen oder nach einem Bogenwechsel spüren viele ein Druckgefühl beim Zubeißen – weiche Kost und notfalls ein Schmerzmittel helfen. Moderne Behandlungstechniken mit sanften Kräften und dünnen Bögen machen die Behandlung heute deutlich angenehmer als früher: In Patientenumfragen geben über 90 % an, die Behandlung meistens oder immer als angenehm zu empfinden.
Was darf ich mit fester Zahnspange essen?
Fast alles – nur sehr harte und sehr klebrige Dinge sind tabu, weil sie Brackets lösen können: ganze Äpfel und Karotten besser in Stücke schneiden, keine Nüsse knacken, keine Kaugummis, Karamell oder harten Bonbons. Zuckerhaltige Getränke möglichst reduzieren, weil sich Plaque an den Brackets besonders leicht ansammelt.
Wie putze ich die Zähne mit Zahnspange richtig?
Nach jeder Mahlzeit Zähne putzen – am besten mit einer weichen Zahnbürste oder elektrischen Zahnbürste, dazu Interdentalbürstchen für die Zwischenräume rund um die Brackets und einmal täglich fluoridhaltige Mundspülung. Gründliche Pflege verhindert weiße Entkalkungsflecken und Karies und sorgt dafür, dass nach dem Abnehmen der Spange nur schöne, gesunde Zähne zu sehen sind.
Kann ich mit Zahnspange Sport machen oder ein Instrument spielen?
Ja. Bei Kontakt- und Ballsportarten empfiehlt sich ein Mundschutz für Spangenträger. Blasinstrumente sind mit etwas Übung ebenfalls kein Problem. Auch Wachs für Brackets, die anfangs an der Lippe reiben, bekommt man in der Praxis.
Wie lange muss ich die feste Zahnspange tragen?
Das hängt von der Fehlstellung ab. Üblich sind 1,5 bis 3 Jahre; in den hier gelisteten Instituten dauert die Behandlung mit der Gratis Zahnspange durchschnittlich rund 19 Monate. Wer die Termine einhält, Gummizüge wie besprochen trägt und die Spange pflegt, verkürzt die Behandlungsdauer.
Was passiert nach dem Abnehmen der Zahnspange?
Nach der aktiven Behandlung müssen die Zähne in ihrer neuen Position stabilisiert werden – sonst wandern sie zurück. Dafür gibt es einen Retainer: meist ein dünner Draht hinter den Frontzähnen und/oder eine durchsichtige Schiene für die Nacht. Die erstmalige Anfertigung des Retainers ist in der Gratis Zahnspange enthalten.
Gibt es die Gratis Zahnspange auch mit unsichtbaren Brackets oder Alignern?
Nein. Die Krankenkasse übernimmt die Behandlung mit silbernen Metallbrackets. Zahnfarbene Keramikbrackets, innenliegende Zahnspangen oder transparente Zahnschienen (Aligner) sind Privatleistungen. Viele Jugendliche entscheiden sich bewusst für die Metallspange – mit bunten Gummis kann man sie sogar individuell gestalten.
Mein Kind wird bald 18 – ist es zu spät?
Nicht, solange die Zahnspange vor dem 18. Geburtstag eingesetzt wird. Zwischen Erstberatung, Unterlagen und Behandlungsstart vergehen meist nur wenige Wochen – warten Sie also nicht zu lange mit dem kostenlosen Beratungstermin.
Zertifizierte Vertragspartner für Gratiszahnspange
Achten Sie bei der Wahl Ihrer Kieferorthopädie darauf, ob diese zu den wenigen Vertragsinstituten für die Gratiszahnspange in Wien zählt. Auf dieser Seite finden Sie Anbieter. Falls ja, bedeutet das für Sie, dass die Gratiszahnspange dann tatsächlich für Sie kostenlos ist. Das ist nicht selbstverständlich: Denn selbst wenn etwa ein Wahlzahnarzt die Kriterien erfüllt (etwa hinsichtlich der Ausbildungsnachweise im Bereich der Zahnregulierung), leistet die Kasse trotzdem nur einen Kostenersatz in Höhe von 80 Prozent des vertraglich festgelegten Tarifes. Wie viel Sie dann zahlen, hängt letztendlich davon ab, wie viel der Wahlzahnarzt für seine Leistung verlangt. Da der Betrag oft deutlich über dem festgelegten Tarif liegt, kann dies mehrere tausend Euro betragen. Bei den auf dieser Seite angeführten Instituten ist das nicht der Fall. Erfüllt Ihr Kind die Voraussetzungen für die Gratiszahnspange, bedeutet „gratis“ auch wirklich für Sie kostenlos.


